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Interpretationen

Dissonanzen in Heinrich Heines Lyrik

Heinrich Heines Lyrik rief bei den Zeitgenossen Bewunderung hervor, stieß aber auch auf tiefe Ablehnung. Die oft konstatierte „Zerrissenheit“ seiner Lyrik wird insbesondere durch die vielen Fremdwörter evoziert.

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Interpretationen

„Wir sind Dickhäuter“ – Die menschliche Haut als Grenzphänomen bei Georg Büchner

Die Literarisierung der Haut im Werk von Georg Büchner.

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Interpretationen

„Das muß ist eins von den Verdammungsworten“ – Über die Willensfreiheit in Büchners „Woyzeck“

Warum das Muß eines von Büchners Zentnerwörtern ist und wie der Dichter das Leiden und Töten des Paupers Woyzeck in Szene setzte.

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Biographische Skizzen

Maria Sibylla Merian

Maria Sibylla Merian ist eine der interessantesten und eigensinnigsten Frauen ihrer Zeit, die vor allem durch ihre präzisen Tier- und Pflanzenbeschreibungen bekannt wurde.

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Interpretationen

Das Gedicht „Der Gelehrte“ von Max Kommerell

Dieses Gedicht zeigt, warum das Leben im Symbolhaften und Künstlerischen gerade in Zeiten der Not seine wichtigste Ausprägung erfährt.

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Essays

Warum (vielleicht) kaum noch wichtige und gute Bücher geschrieben werden. Oder: was ist ein kanonisches Buch?

Erscheinen überhaupt noch wichtige und gute Bücher? Und wenn ja, mit welchen Kriterien ließe sich das bestimmen?

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Interpretationen

Paul Celan – Fadensonnen

Das Gedicht ‚Fadensonnen‘ von Paul Celan in einer Interpretation

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Biographische Skizzen

Wolfdietrich Rasch

Wolfdietrich Rasch war Germanistikprofessor in Würzburg in der Zeit des Nationalsozialismus. Er forschte unter anderem zu Jean Paul, Goethe und Robert Musil.

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Historiographisches

Kriegstagebuch des 1. Kr. Kw. Zug 25

Dieses Kriegstagebuch stammt aus dem Nachlass meiner Großmutter. Es wurde von einem ihrer nahen Verwandten, einem Hauptmann einer Sanitäts-Kompanie, geführt und protokolliert die Stationen der Soldaten im Frankreichfeldzug.

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Biographische Skizzen

Günther Müller

Geboren am 15.12.1890 in Augsburg, gestorben am 9.7.1957 in Bonn. Der einflussreiche Germanist Günter Müller studierte ab 1909 Klassische Philologie, Germanistik, Philosophie und evangelische Theologie in Würzburg, München, Leipzig sowie Göttingen und trat gleichzeitig unter dem Pseudonym Günther Mürr als Lyriker in der expressionistischen Zeitung Der Sturm in Erscheinung. Er wurde 1921 in Göttingen mit […]

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Biographische Skizzen

Otto Erich Hartleben

Am 3.6.1864 in Clausthal (Harz) geboren und nach kurzem, aber intensivem Leben am 11.2.1905 in Salò am Gardasee gestorben, wurde der Jurist und Dichter vor allem für seine Gedichte und naturalistischen Erzählungen bekannt. Bereits als Schüler zeigten sich sein Widerspruchsgeist und die Lust am satirischen Aufspießen seiner Umgebung, weshalb mehrere Schulwechsel notwendig waren, bevor er […]

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Biographische Skizzen

Max Kommerell

Die Biographie eines genialen Germanisten und Dichters, der viele seiner Zeitgenossen in Bann zog, aber heute beinahe vergessen ist.

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Nachrufe

Tilmann Jens ist tot

Der Publizist, Journalist und Filmemacher Tilmann Jens ist gestorben. Er wählte den Freitod. Das wohl bekannteste Buch der letzten Jahre sind Die Kohl-Protokolle, das auf die Interviews von Heribert Schwan mit Helmut Kohl zurückgeht. In dem oben verlinkten Interview des Deutschlandfunks verdeutlicht Heribert Schwan die Verdienste des Tilmann Jens für den Journalismus, dessen brillante Texte […]

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Biographische Skizzen

Richard Alewyn

Richard Alewyn war vielleicht der bedeutendste deutsche Philologe des 20. Jahrhunderts. „Begreifen, was uns nicht ergreift“, war seine Devise[1]Klaus Garber: Zum Bilde Richard Alewyns. München: Wilhelm Fink 2005, S. 7.. Das leicht Zugängliche, die ausgetretenen Pfade waren nicht seine Sache. Ihn interessierte das Unbekannte, Verborgene und Verschüttete der deutschen Literatur. Daher wendete er sich zuerst […]

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Biographische Skizzen

Herbert Cysarz

Geb. 19.1.1896 in Oderberg bei Ostrau (Schlesien); gest. 1.1.1985 in München. Herbert Cysarz studierte zunächst Philosophie, Psychologie, Biologie und Physik in Wien, nach der Ableistung des Kriegsdienstes, bei dem er am 18.9.1916 auf dem Monte Pasubio schwer verwundet wurde, dann die Fächer Germanistik, Anglistik, Klassische Philologie und Philosophie in Wien, unter anderem bei Walther Brecht. […]

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Biographische Skizzen

Friedrich Sieburg

Geb. 18.5.1893 in Altona (Sauerland); gest. 19.7.1964 auf Gut Schwalbenhof bei Gärtringen bei Böblingen. Sieburg wuchs in Düsseldorf auf, wo er 1912 am humanistischen Gymnasium sein Abitur ablegte. Als er in Heidelberg die Fächer Philosophie, Geschichte und Germanistik studierte, stand er dem George-Kreis nahe. Ab 1914 nahm er am Ersten Weltkrieg teil, in dessen Verlauf […]

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Biographische Skizzen

Hans von Müller

Geb. 30. März 1875 in Kiel; gest. 8. März 1944 in Berlin. Hans von Müller studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in München, Leipzig, Berlin sowie Rechts- und Verwaltungswissenschaften in Marburg, Rostock und Berlin. Er sammelte ab 1895 unablässig Quellen zum Werk E.T.A. Hoffmanns, so etwa Briefe, Tagebücher und Zeichnungen. Im Jahr darauf wurde er Mitarbeiter […]

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Interpretationen

„Weltende“ von Jakob van Hoddis

Das Gedicht Weltende gehört zu den bekanntesten und bedeutendsten lyrischen Werken des jüdisch-deutschen Dichters Jakob van Hoddis (1887-1942). Ein starkes sozialkritisches und anti-bürgerliches Element kennzeichnet das Gedicht, das in der schwülen Gewitterluft kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Jahr 1911 erschien. Die Leistung dieser Lyrik liegt zuallererst in der kunstvollen Perspektivierung. Beim Lesen entsteht […]

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Biographische Skizzen

Julius Petersen

Geb. 5.11.1978 in Straßburg; gest. 22.8.1941 in Murnau. Petersen studierte Deutsche Philologie, Kunstgeschichte und Philosophie in Lausanne, München, Leipzig und von 1899 bis WS 1902/03 in Berlin, wo Wilhelm Dilthey, Erich Schmidt und Heinrich Wölfflin zu seinen Lehrern gehörten. Die Promotion erfolgte daselbst bei Gustav Roethe, 1904 in Berlin erschienen u.d.T. Schiller und die Bühne. […]

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Biographische Skizzen

Friedrich Beißner

Geb. 26.12.1905 in Hameln; gest. 29.12.1977 in Tübingen. Beißner studierte Klassische und Deutsche Philologie zunächst in Jena (1926-1927), dann in Berlin (1927-1928, bei Julius Petersen, Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff) und schließlich in Göttingen (1928-1932, bei Hermann Fränkel). Nach Erstem Staatsexamen (1926) und wissenschaftlicher Prüfung für das Lehramt an Höheren Schulen an der Universität Göttingen (1932) erfolgte […]

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Biographische Skizzen

Franz Koch

Geb. 21.3.1888 in Attnang-Puchheim (Oberösterreich); gest. 26.12.1969 in Linz. Koch studierte die Fächer Deutsche Philologie, Romanische Philologie, Philosophie und Kunstgeschichte in Wien (1907-1912), unter anderem bei Jakob Minor. Die Promotion erfolgte 1912 in Wien bei Jakob Minor zu Albert Lindner als Dramatiker. Mit besonderer Berücksichtigung seines „Brutus und Collatinus“ und seiner „Bluthochzeit“ (Druck: Weimar 1914). […]

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Biographische Skizzen

Hermann Pongs

Geb. 23.3.1889 in Odenkirchen/Rheinland; gest. 3.3.1979 in Gerlingen (Baden-Württemberg). Pongs studierte die Fächer Deutsch, Geschichte und Philosophie in Heidelberg (1907-1908), Berlin (1908-1909, bei Gustav Roethe und Erich Schmidt), Marburg (1909-1911 und 1912, bei Friedrich Vogt), München (1911-1912, bei Friedrich von der Leyen und Heinrich Wölfflin). Die Promotion erfolgte 1912 in Marburg über Das Hildebrandslied. Überlieferung […]

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Biographische Skizzen

Clemens Lugowski

Geb. 22.2.1904 in Berlin; gest. 26.10.1942 in Ropscha bei Leningrad. Lugowski studierte 1923-1925 zunächst Maschinenbau an der TH Berlin, 1925-1928 dann Germanistik, Geschichte und Philosophie in Berlin und schließlich 1928-1931 bei Friedrich Neumann und Rudolf Unger in Göttingen. Er finanzierte sich das Studium mit Tätigkeiten als Landarbeiter, Postaushelfer, Zeitungsreporter und Filmvorführer. Die Promotion erfolgte 1932 […]

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Biographische Skizzen

Walther Rehm

Geb. 13.11.1901 in Erlangen; gest. 6.12.1963 in Freiburg/Breisgau. Rehm studierte 1919-1923 Deutsche Philologie, Geschichte und Kunstgeschichte in München, u.a. bei Hans Heinrich Borcherdt, Paul Joachimsen, Max Weber, Heinrich Wölfflin, das Sommersemester 1920 auch in Greifswald bei Gustav Ehrismann. Die Promotion zum Thema Das Werden des Renaissancebildes in der deutschen Dichtung vom Rationalismus bis zum Realismus […]

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Biographische Skizzen

Fritz Brüggemann

Geb. 18.12.1876 in Aachen; gest. 5.8.1945 in Berlin. Brüggemann studierte ab 1899 Philologie und Rechtswissenschaften in Bonn, Berlin und München, ab WS 1903/04 auch Philosophie in Leipzig, u.a. bei Karl Lamprecht. Die Promotion erfolgte 1909 bei Albert Köster ebenfalls in Leipzig. Titel: Die Ironie in Tiecks William Lovell und seinen Vorläufern. Nach der Habilitation an […]

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Interpretationen

Parodie der Biographie – Jean Pauls „Das Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel“

In Jean Pauls Roman Das Leben Fibels, des Verfassers der Bienrodischen Fibel spielt die Parodie der Biographie und damit zusammenhängend der literarischen Konzeptionen von Autor und Werk eine zentrale Rolle. Franz Josef Schneider hat dies mit seiner Studie über Jean Pauls Altersdichtung bereits am Anfang des letzten Jahrhunderts herausgearbeitet. Er ging Hinweisen im Text nach, […]

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Historiographisches

Gefangen im Verschwörungsdenken

Der irische Historiker Brendan Simms, der am Centre of International Studies der Universität Cambridge lehrt, hat jüngst eine umfangreiche Hitler-Biographie vorgelegt, die die historiographischen Debatten über die NS-Zeit für längere Zeit stark beeinflussen dürfte: Hitler. Eine globale Biografie. Aus dem Englischen übersetzt von Klaus-Dieter Schmidt. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2020. Die Grundthese von Simms lautet: Hitlers Antisemitismus wurzele zu […]

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Historiographisches

Klaus Hildebrand – Das vergangene Reich, Deutsche Außenpolitik von Bismarck bis Hitler

In letzter Zeit erfährt die These wieder großen Zuspruch, wonach das Deutsche Reich von einer Koalition böswilliger Mächte in den Ersten Weltkrieg getrieben worden sei. Machteliten des Britischen Empires sowie der USA hätten danach getrachtet, ein Zusammengehen russischer Bodenschätze und deutscher Technik unter allen Umständen zu verhindern. Wilhelm II. und seine Regierung seien Opfer einer […]

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Historiographisches

Goebbels-Tagebücher

Zu der von Ralf Georg Reuth herausgegebenen Edition der Goebbels-Tagebücher, die 1992 bei Piper erschien, möchte ich keine Rezension im engeren Sinne abgeben. Der Herausgeber erläutert die verschlungenen Wege der Überlieferungsgeschichte dieses einzigartigen Quellendokuments bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung sehr genau. Inwieweit diese Ausgabe noch dem Stand der Forschung entspricht, kann ich nicht sagen. Mittlerweile […]