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„Das muß ist eins von den Verdammungsworten“ – Über die Willensfreiheit in Büchners „Woyzeck“

Warum das Muß eines von Büchners Zentnerwörtern ist und wie der Dichter das Leiden und Töten des Paupers Woyzeck in Szene setzte.

Im Dramenfragment Woyzeck ist das Thema Willensfreiheit auf vielfältige Art und Weise präsent. Dem Leser eröffnet sich geradezu ein Panoptikum unterschiedlichster Einwirkungen auf den freien Willen: Triebe, Druck, Zwang, Angst, Halluzinationen und Wahnsinn – aber auch Ideologie, Aberglaube, Erziehung, Liebe, Eifersucht. Und eines findet sich in Woyzeck nicht: eine Figur, die, vor ein Problem gestellt, die Handlungsalternativen abwägt und eine freie Entscheidung trifft. Als Dichter und gleichzeitig analytischer Wissenschaftler mit der Fähigkeit zur „Autopsie“ begab sich Büchner auf die Suche nach den „tiefsten Bestimmungsgründen“ des menschlichen Lebens.

„Das muß ist eins von den Verdammungsworten“

Durch eines der Grundwörter Büchners wird die Einwirkung der Umwelt auf das Individuum besonders wirkungsvoll zum Ausdruck gebracht. Schon Danton benutzt es, um auf die Gebundenheit seines Handelns hinzuweisen:

Es muß; das war dies Muß. Wer will der Hand fluchen, auf die der Fluch des Muß gefallen? Wer hat das Muß gesprochen, wer? Was ist das, was in uns lügt, hurt, stiehlt und mordet? Puppen sind wir, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen.

Das Muß taucht auch im „Fatalismusbrief“ an Wilhelmine Jaegle auf: „Das muß ist eins von den Verdammungsworten, womit der Mensch getauft worden.“

Zu Beginn des Dramas Woyzeck drückt das Muß-Vokabular vor allem die Arbeitshetze des Protagonisten aus: „Kann nit. Muß zum Verles“. (H4,2 MA 52) „Ich muß fort (er geht).“ (H4,2 MA 55) „Ich muß fort.“ (H4,4 MA 60). Aufgrund seiner Arbeitshetze wird Woyzeck immer unattraktiver für Marie. Dies führt zur Entfremdung, ein harmonisches Familienleben ist unter diesen Umständen nicht möglich. Beim Blick aus dem Fenster sieht Marie einen gutaussehenden Tambourmajor vorbeilaufen. Ihr imponiert die gesellschaftlich höhere Position des Tambourmajors: „Ein Mann vor einem Andern“. (Hl,3 MA 7) Sie ist deshalb aufgeschlossen für die Verführungsversuche dieses Offiziers, Insbesondere beeindruckt sie dessen Befehlsgewalt: „Der andre hat ihm befohlen und er hat gehn müssen, Ha!“ (Hl,3 MA 7) Woyzeck ist so einer, der „hat gehn müssen“, weil er als einfacher Soldat für den Hauptmann Stöcke schneiden muss. (H4,l MA 48)

Zu diesen Erniedrigungen und Belastungen, die Woyzeck physisch und psychisch ruinieren, gesellt sich noch das rein materielle Elend des Paupers Woyzeck. Der Tambourmajor ist finanziell bessergestellt und schenkt Marie zwei „Ohrringlein“ (H4,4 MA 59). Weil Woyzeck ihr nicht abnimmt, dass sie die Ohrringe gefunden hat, drückt er mit dem muß den zwanghaft krampfenden Wunsch nach Gewissheit über Maries Untreue aus: „O, man müßt’s sehen, man müßt’s greifen können mit Fäusten.“ (H4,7 MA 68) Später, als die Mutmaßung in Sicherheit übergegangen ist, wird das Muß zur Manifestation des Wahnsinns. Andres’ Stichwort über „Weibsbilder“, die „dämpfen“, weckt in Woyzeck wieder die Erinnerung an Marie. Er bekommt Hitzewallungen und hält es nicht mehr in der Wachstube aus:

Woyzeck. Ich muß hinaus. Es dreht sich mir vor den Augen. Was sie heiße Händ haben. Verdammt Andres!
Andres. Was willst du?
Woyzeck. Ich muß fort.
Andres. Mit dem Mensch.
Woyzeck. Ich muß hinaus, s’ist so heiß da hie.

H4,10 MA 80/83

Die zwanghafte Paranoia offenbart die Klimax in der Szene „Freies Feld“: „Soll ich? Muß ich? Hör ich’s immer zu, stich todt, todt“. (H4,12 MA 87) Dort kehrt sich die lange aufgestaute Wut in Verzweiflung und Aggression. Das Muß ist jetzt von außen nach innen gewandert und hat sich in einen Zwang zum Töten verwandelt. Durch die gehäufte Verwendung des Modalverbs „müssen“ schafft es Büchner die Gebundenheit des Protagonisten auf rein sprachlicher Ebene sichtbar zu machen. Diese verdichtete, rhythmische und beinahe ins Körperliche übergehende Sprache schafft die Unmittelbarkeit, die dieses Stück unter anderem auszeichnet.

Folgen der Erziehung

Das Müssen wirkt sich auf die Figuren des Dramas nicht nur unmittelbar, etwa durch Herrschafts- und Knechtschaftsverhältnisse aus, sondern auch durch subtilere Faktoren, wie zum Beispiel bei der Erziehung. Woyzeck ist Kind „leibeigenschaftlicher Erziehung“, was sich in einem „Urmißtrauen“ gegenüber seiner Umwelt äußert. Das Schicksal von Woyzecks „Bub“ wird in dem Drama mit einigen kleinen Anspielungen schon vorgezeichnet und es ist gleichzeitig ein Spiegelbild von Woyzecks eigener Erziehung. Bereits im Kleinkind-Stadium terrorisiert Marie ihr Kind, um es zur Selbstdisziplinierung zu zwingen:

Schlaf Bub! Drück die Auge zu, fest, (das Kind versteckt die Augen hinter den Händen) noch fester, bleib so, still oder er holt dich […]. Still Bub, die Auge zu, das Schlafengelchen! wie’s an der Wand läuft (sie blinkt mit dem Glas) die Auge zu, oder es sieht dir hinein, daß du blind wirst.

II 1.1 MA 59

Symptomatisch ist hier die Verknüpfung von harmlosem „Schlafengehen“ mit der angedrohten Folge bei Ungehorsam: „daß du blind wirst“. So werden aus Anekdoten und Märchen Horrorgeschichten, die in Verfolgungswahnbildern enden. Büchner stellt somit einen Zusammenhang zwischen Woyzecks Erziehung und seinem Wahnsinn her. Die Stoßrichtung Büchners wird klar, wenn man die Begründung von Christian August Clara betrachtet, der den Fall Woyzeck in der Zeitschrift für die Staatsarzneikunde begutachtet hatte. Das Gutachten war entscheidend für die Verurteilung des historischen Woyzecks zum Tode. Entgegen vieler anders lautenden Meinungen vertrat Clara darin die These der Willensfreiheit bei Begehung der Tat. Er begründete dies unter anderem damit, es habe sich bei Woyzecks auffälligem Verhalten nicht um Wahnsinn gehandelt, sondern nur um „Sinnestäuschungen“.

In Büchners Woyzeck tauchen nun häufig Anspielungen auf Sinnestäuschungen auf. Sie schaffen eine drohende, unheimliche Kulisse. Woyzeck fürchtet sich in der Szene „Freies Feld“ (H4,l MA 48) vor den Freimaurern, die er aufgrund von Desinformation für dunkle, böse Absichten verfolgende Mächte hält. Durch das Bild der „doppelten Natur“ (H4,8 MA 71), die sich hinter der wahrnehmbaren Welt befindet: „[…] hohl, hörst du? Alles hohl da unten. Die Freimaurer!“, gepaart mit drohenden akustischen Effekten: „S’ist so kurios still“, „Hörst du? Sie trommeln drin“ (H4,l MA 48), wird ein „Stimmungsraum der Angst und Ahnungen“ generiert, der wie ein „konzentrischer Angriff“ auf das Individuum erscheint. Die durch die Erziehung verursachten und durch die Natur hervorgerufenen Visionen Woyzecks führen zu seiner eigentümlichen Passivität und Lähmung, die sich dann eruptiv im Mord an Marie entladen.

Die Natur als treibende Kraft

Die Frage, wie ein Verbrechen im Bewusstsein entsteht und was die große Triebfeder menschlichen Handelns ist, stellte Büchner seiner Frau im „Fatalismusbrief“: „Was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?“ Eine große Rolle bei der Beurteilung von inneren Antrieben spielte bei Büchner der Themenkomplex „Natur“. Er dient im Werk Büchners oft als Erklärungsinstanz für nichtkonformes gesellschaftliches Verhalten.

In der Doktor-Szene etwa wird besonders deutlich, wie sehr die Natur den Menschen in seiner Freiheit einschränkt. Durch die einfache wie geniale Entschuldigung: „Aber Herr Doctor, wenn einem die Natur kommt“ (H4,8 MA 71) für das Urinieren an die Wand bringt Woyzeck den fanatischen Wissenschaftler in Rage: „Die Natur kommt, die Natur kommt!“ (H4,8 MA 71) Indem Woyzeck den Harn einfach nicht halten kann, wird der auf der „sittlich-autonomen Willensentscheidung“ insistierende Doktor – „Hab’ ich nicht nachgewiesen, daß der musculus constrictor vesicae dem Willen unterworfen ist?“ (H4,8 MA 71) – widerlegt. Das Bild des Harn-nicht-lassen-Könnens impliziert die elementare Kraft der Natur, der sich der Mensch nicht durch seinen Willen entgegenstellen kann. Die Natur bahnt sich vielmehr unaufhaltsam ihren Weg.

Ebenso läuft das Geschehen bis zum Mord mit größter Zwangsläufigkeit ab. Das „Haar von einem Menschen“ (H2,7 MA 32), welches der Hauptmann Woyzeck süffisant als Haar des Tambourmajors offenbart, ist eines der Indizien, die sich für Woyzeck als Anzeichen für Maries Untreue darstellen. Auf jedes dieser Indizien erfolgt eine gesteigerte Reaktion Woyzecks. Die Andeutung des Hauptmanns lässt ihn „kreideweiß“ (H2,7 MA 32) werden und seine Körpertemperatur gerät, wie bei einem Fieberkranken, außer Kontrolle: „Herr Hauptmann, die Erd ist höllenheiß, mir eiskalt, eiskalt, die Hölle ist kalt, wollen wir wetten.“ (H2,7 MA 32) Eingedenk der Tatsache, dass Büchner Mediziner war, offenbaren diese Aussagen mehr als bloße Stilmittel. Sie weisen auf das Erklärungsmuster Büchners für Woyzecks eingeschränkte Willensfreiheit hin. Dadurch, dass der „Held“ sich nicht rhetorisch gegen die Angriffe des Hauptmanns zur Wehr zu setzen weiß, sondern sofort starke somatische Reaktionen zeigt, stellt Büchner das Primat des Geistes in Frage. Die innere Natur gewinnt sofort die Oberhand, ohne dass der Geist den Angriff des Hauptmanns abwehren könnte.

In Analogie zum „Geschichtsfatalismus“ in „Dantons Tod“ könnte man auch vom „Naturfatalismus“ in Woyzeck sprechen. Die Erscheinungen der Natur in dem Drama haben meist ein dämonisches, erschreckendes und furchterregendes Element. Ähnlich wie in „Lenz“ manifestieren sich die Wahnvorstellungen Woyzecks in der freien Natur. Sie beginnt mit ihm zu sprechen, er ist ständig auf der Suche nach der „doppelten Natur“ (H4,8 MA 72). Die Szenen, die mit „Freies Feld“ überschrieben sind, sind durchsetzt von unheimlichen Motiven, die Woyzeck Angst und Schrecken einjagen. Da entpuppt sich ein vermeintlicher Igel als abgeschlagener Kopf, alles ist hohl und ein Feuer fährt über den Himmel (H4,l MA 48). Die Natur hat hier nicht die heilende Wirkung, sondern sie bildet eine Sphäre von Furcht, Tod und Verderben.

Marie und ihre Triebe

Auch in Maries Natur kommt das fatalistische Element zum Tragen. Ihre sexuellen Triebe sind so stark, dass sie ihre junge Familie dafür opfert. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Sexualität und der Fürsorge für ihre Familie. Dabei hegt sie ein ausgeprägtes schlechtes Gewissen. Die ganze Ausweglosigkeit zeigt sich, als sie eine Stelle in der Bibel liest:

[…] aber die Pharisäer brachten ein Weib zu ihm, im Ehebruche begriffen und stelleten sie in’s Mittel dar. – Jesus aber sprach: so verdamme ich dich auch nicht. Geh hin und sündige hinfort nicht mehr. (schlägt die Hände zusammen). Herrgott! Herrgott! Ich kann nicht.

H4,16 MA 92

Büchner geht hier über ein reines Liebes- und Eifersuchtsdrama hinaus. Nicht der abstrakte Begriff „Liebe“ bildet den Kern der Dramatik, sondern die Zwangsläufigkeit mit der die Natur die Liebe zwischen Woyzeck und Marie zerstört. Maries Sexualität bedeutet Unfreiheit. Sie lässt sich vom Tambourmajor verführen, und zwar nur aufgrund seiner tierisch-männlichen Attribute: „Über die Brust wie ein Stier und ein Bart wie ein Löw“ (H4,6 MA 67).

Tierische Auftritte

Ohnehin marginalisieren sich die Unterschiede zwischen Menschen und Tieren in dem Drama. Der Marktschreier stellt sein ,,astronomische[s] Pferd“ vor, das „Mitglied von allen gelehrten Societäten“ ist. Es hat „viehische Vernunft, oder vielmehr eine ganz vernünftige Viehigkeit“. (H2,3 MA 24) Mit diesem Wortspiel wird das Primat der „Vernunft“ auf ein „viehisches“ Niveau gebracht. In der ersten Handschrift wird die Natur des Viehs sogar über die menschliche Vernunft gestellt und als Vorbild angepriesen: „Sehn sie das Vieh ist noch Natur unverdorbene Natur! Lernen Sie bey ihm.“ (Hl,2 MA 4)

Tierische Anspielungen und Metaphern finden sich auch in der Darstellung von Woyzecks psychischem Geschehen vor dem Mord. Obwohl Büchner daran gelegen ist, das Natürliche im Menschen darzustellen, war er doch vom „Ekel vor dem Chaotischen der Natur“ geprägt. Dem entspricht die Reaktion Woyzecks in dem Augenblick, als Marie und der Tambourmajor mit den Worten „immer, zu, immer zu“ (H4,11 MA 83) an ihm vorbeitanzen. Der Anblick löst in ihm apokalyptische Wahnvorstellungen aus, das „immer zu“ wird zum Leitmotiv für Woyzecks reflexhafte Angstvorstellungen:

[…] dreht Euch, wälzt Euch. Warum bläßt Gott nicht die Sonn aus, dass Alles in Unzucht sich übereinanderwälzt, Mann und Weib, Mensch und Vieh. Thut’s am hellen Tag, thut’s einem auf den Händen, wie die Mücken. – Weib.

H4,ll MA 83/84

Der Gutachter des historischen Woyzeck-Falles orientierte sich am Begriff der Willensfreiheit, wie er in der idealistischen Philosophie zu Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelt wurde. Der Mensch unterscheidet sich zuallererst durch seinen freien Willen von der Tierwelt. In den zitierten Stellen von Büchners Drama werden die in der idealistischen Philosophie postulierten fundamentalen Unterschiede zwischen Mensch und Tier allerdings ganz grundsätzlich nivelliert. Von Willensfreiheit bei der Begehung der Tat kann keine Rede sein.  

Bibliographie

Ausgaben und Primärtexte

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Büchner, Georg: Werke und Briefe. Münchner Ausgabe. Hrsg, von Karl Pörnbacher, Gerhard Schaub, Hans-Joachim Simm und Edda Ziegler, München 1980.

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Büchner, Georg: Woyzeck. Studienausgabe. Hrsg, von Burghard Dedner, Stuttgart 1999.

Quellentexte

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